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Erfahrungen mit Koeyoshi

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Erfahrungen mit Koeyoshi
Die Haltung
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Im folgenden Bericht möchte ich Ihnen von meinen persönlichen Erfahrungen mit den Koeyoshi erzählen. Sie erhalten einen Einblick in das Verhalten der Kräher, Erfahrungen in der Aufzucht und Haltung, sowie einen ersten Eindruck über die Besonderheiten dieser unglaublich harmonischen Rasse. Für nähere Informationen zu Ursprung und Geschichte dieser Kräher werfen Sie bitte einen Blick in die Beschreibung der Rasse.

Die Brut:

Die Koeyoshi sind in der Hinsicht auf Brut und Schlupf eine sehr dankbare Rasse. Neben einem hohen Schlupf in der Brutmaschine kann man ebenso die Koeyoshi selbst brüten lassen. Anfänglich sind die Junghennen dieser Rasse zwar recht nervös, leben sich aber schnell in ihre Rolle als Glucke ein und sitzen danach sicher auf dem Nest. Doch Vorsicht, separiert man die Glucke nicht rechtzeitig von der Herde werden andere Hennen angesteckt und es dauert eine nicht ganz unerhebliche Zeit die Henne wieder zum Legen zu bewegen. Vitale Zuchttiere sorgen in den meisten Fällen für eine 100% Befruchtung und einen guten Schlupf. Sehr zu empfehlen sind dabei große begrünte Ausläufe.

Da ich persönlich nichts davon halte asiatische Rassen bereits im Winter zum Legen zu bringen – die Rasse kommt ja schließlich aus wärmeren Regionen – gehe ich nicht näher auf dieses Thema ein.

Aufzucht:

Nach dem Schlupf erweisen sich die Koeyoshi in manchen Fällen als recht krankheitsanfällig. So sollte man sich frühzeitig bei einer Impfgemeinschaft einfinden und die Tiere gegen die üblichen Geflügelkrankheiten impfen lassen. Ich habe festgestellt, dass die Küken besonders anfällig für Coccidiose sind und oft trotz Impfung daran erkranken. Hier hilft in vielen Fällen der Erkrankung ESB 30, im Fall einzelner die Selektion der Tiere. Generell gilt: Je mehr Tiere auf eingeschränktem Raum leben, desto größer ist die Gefahr der Erkrankungen. Sorgen Sie deshalb entweder für einen kleineren Schlupf oder für eine frühe Selektion, wobei der erste Fall bevorzugt werden sollte.

Nach etwa sechs Wochen hat man die Nachzucht aus dem Gröbsten heraus und kann sich an vitalen und lebhaften Jungtieren erfreuen, die zwar durch die Gefiederbremse etwas zerrupft aussehen, aber ansonsten sehr ansehnlich sind.

Ab dem 2. Monat sollte man bereits die Junghähne von den -hennen trennen, da die Hähnchen sich ansonsten zu schnell entwickeln. Von einem Artikel über Kampfhuhnzucht motiviert begleitet seit einigen Jahren jedes Jahr ein Althahn die junge Horde. Der Gedanke dahinter ist, dass der Althahn für lange Zeit das Alphatier ist und die jungen Hähne sich unterordnen müssen. Das heißt sie werden erst später geschlechtsreif und wachsen somit länger, aber auch langsamer. Dadurch soll verhindert werden, dass die Knochen und Gelenke zu schwach entwickelt werden und es zu sogenannten „Wacklern“ kommt. Der einzige Nachteil daran ist der erst verspätete Beginn der ersten Krähversuche. Durch einen zahmen Althahn werden jedoch die Jungtiere entspannter und auch zutraulicher.

Um die jungen Hennen muss man sich allerdings persönlich kümmern. Nur durch regelmäßige Zuwendung und Kontaktaufnahme kann man diese davon abhalten allzu schreckhaft und scheu zu werden. Dabei sollte man seine Bemühungen auf die Leithenne richten, der Rest der Herde wird folgen.


Aktualisiert (Sonntag, den 19. Juli 2009 um 00:16 Uhr)

 
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